Hausaufgabenkonzept der Burgbergschule                                       Stand  2010

Mit der Umwandlung der Burgbergschule von der Vollen Halbtagsschule in die Verlässliche Grundschule im August 2010 ergaben sich neue Stundenzahlen und Unterrichtszeiten für unsere Schüler.

Dadurch haben die Lehrkräfte v.a. im 1. und 2. Schuljahr teilweise weniger Zeit, um durch Übungsphasen Gelerntes zu festigen. In diesen beiden Schuljahren müssen nun, im Gegensatz zur bisherigen Festlegung, regelmäßig Hausaufgaben in den Fächern Deutsch und Mathematik zum Standard gehören. 

Die folgende zur Abstimmung vorliegende Hausaufgabenregelung an unserer Schule wurde im September 2010  überarbeitet und zur Abstimmung in der Gesamtkonferenz am 4.11.2010 vorgelegt. Die überarbeitete Fassung bezieht sich auf den gültigen Erlass sowie einer Befragung und Diskussion im Kollegium zum Thema.

1. Hausaufgaben ergänzen den Unterricht und unterstützen den Lernprozess der SchülerInnen. Je nach Altersstufe, Fach und Unterrichtskonzeption kann die Hausaufgabenstellung insbesondere auf

- die Übung, Anwendung und Sicherung im Unterricht erworbener Kenntnisse, Fertigkeiten und Techniken,

- die Vorbereitung bestimmter Unterrichtsschritte –und abschnitte oder

- die Förderung der selbstständigen Auseinandersetzung mit Unterrichtsgegenständen und frei gewählten Themen ausgerichtet sein.  

Art und Umfang von Hausaufgaben im pädagogischen Konzept der Schule gehören zu den wesentlichen Angelegenheiten, über die die Gesamtkonferenz zu beschließen hat.

Die Verpflichtung der Lehrkräfte, Inhalt, Planung und Gestaltung des Unterrichts mit den Klassenelternschaften zu erörtern, schließt auch die Erörterung der Hausaufgabenpraxis mit den Klassenelternschaften ein.

2. Hausaufgaben müssen aus dem Unterricht erwachsen und in den Unterricht eingebunden sein. Es dürfen nur solche Hausaufgaben gestellt werden, deren selbstständige Erledigung den SchülerInnen möglich ist. Für die Vorbereitung und Besprechung ist eine angemessene Zeit im Unterricht vorzusehen. Die Schule würdigt die bei den Hausaufgaben gezeigten Leistungen angemessen und fördert auf diese Weise die Motivation der SchülerInnen. Hausaufgaben dürfen jedoch nicht mit Noten bewertet werden!!!!

3. Bei der Stellung von Hausaufgaben ist das Alter und die Belastbarkeit der SchülerInnen zu berücksichtigen.

Richtwerte für den maximalen Zeitaufwand am Nachmittag sind im Primarbereich 30- 45 Minuten.

Es dürfen keine Hausaufgaben vom Freitag zum folgenden Montag gestellt werden, jedoch von Freitag zum folgenden Di, Mi, Do

( Erlass v. 1.1.2005).

4. Für die pädagogische Arbeit an unserer Schule bedeutet dies konkret, dass sich jede Lehrkraft an folgenden Richtlinien orientieren sollte:

Klasse 1 und 2 :

Täglich ca. 20 Minuten für die Langfächer ( MA , DE) 

Klasse 3 und 4 :

Täglich ca. 30- 45 Minuten in den Fächern ( MA, DE, SU, ENG)

Grundsätzlich sollten Hausaufgaben in den anderen Fächern eine Ausnahme sein und mit dem jeweiligen Klassenlehrer abgesprochen werden.

Können SchülerInnen die Aufgaben nicht in diesem o.g. Zeitrahmen erledigen, sollten die Eltern dies der Lehrkraft mitteilen. Hausaufgaben werden in Absprache der Lehrkräfte, die in der Klasse unterrichten, gut sichtbar und meist als „HA“ gekennzeichnet an der Tafel notiert. Absprachen der Lehrkräfte über Hausaufgaben finden meist beim Wechsel der Fachlehrer/ des Klassenraumes statt. Durch Absprachen der Lehrkräfte untereinander und differenzierte Aufgabenstellungen wird der Belastbarkeit der SchülerInnen Rechnung getragen.

 

5. Jede/r SchülerInnen ist selbst dafür verantwortlich, sich die „HA“

in ein dafür angeschafftes Heft zu notieren. Die Lehrkraft weist darauf hin und gibt genügend Zeit zum Notieren.

-Jede Hausaufgabe sollte im angemessenen Zeitrahmen schriftlich oder mündlich kontrolliert werden. Eine vollständige und intensive Durchsicht mit anschließender Abzeichnung ist nicht immer sofort möglich und kann deshalb von der Lehrkraft in häuslicher Arbeit erledigt werden.

-Nicht gemachte „vergessene“ Hausaufgaben sind auf einer Liste (z. B. im Klassenbuch) zu notieren, damit jeder Lehrer und auch der/die SchülerIn selbst Einblick hat, wie oft dies vorkommt.

-Die nachgeholten Hausaufgaben sind am nächsten Schultag der Lehrkraft ohne Aufforderung vorzulegen.

-Bei mehrmaligen Eintragungen ( mind. 3x ) sind die Eltern telefonisch oder schriftlich durch die KlassenlehrerIn  zu benachrichtigen.

-An Fehltagen der SchülerInnen haben diese, bzw. ihre Eltern selbst dafür zu sorgen, sich über MitschülerInnen über die anstehenden  Hausaufgaben zu informieren.