Betreuungskonzept der Burgbergschule                                                   Stand  2013

   

  Rahmenbedingungen:

Eltern melden ihr Kind verbindlich vor Beginn des Schuljahres für ein Schuljahr verbindlich zur Betreuung an.

Die Betreuung findet für Schüler/innen der Klassen 1 und 2  jeweils von montags bis freitags in der 6. Unterrichtsstunde (neue Stundenbezeichnung - gleiche Zeit) statt.

Für jeweils maximal 20 Kinder wird eine Betreuungsgruppe eingerichtet.

Diese setzt sich (zunächst probeweise) aus Kindern aus dem ersten oder zweiten Schuljahrgang (nicht gemischt) zusammen. Die Gruppenzusammensetzung wird von der Schulleitung in Absprache mit den Klassenlehrern/innen vorgenommen.

  Organisation aktuell:

Zum Schuljahresbeginn 2013/2014 sind ca. 72 Kinder zur Betreuung angemeldet. Aus diesen Schüler/innen werden 4 feste Gruppen gebildet, die von 4 Pädagogischen Mitarbeiterinnen betreut werden. Frau Jahn und Frau Becker betreuen die Kinder der ersten, Fau Lillie und Frau Höß die Kinder der zweiten Klassen.

An drei Tagen in der Woche sollen diese festen Gruppen bei ihrer Stammbetreuerin bleiben, die entsprechend der unten formulierten Ziele wechselnde Angebote macht.

An den anderen beiden Tagen werden von den PM 4 Angebote gemacht, denen sich die Kinder frei zuordnen dürfen.

Die Organisation liegt in der Verantwortung der PM.

An den Wahltagen steht den Betreuungsgruppen ein Teil der Sporthalle, der Gymnastikraum, der Musikraum, der Werkraum sowie der Computerraum zur Verfügung.

 

   Ziele:

Wir verstehen die Betreuungsgruppen als ein den Unterricht ergänzendes schulisches Angebot zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung der Kinder. Auch in der Betreuungszeit soll unser Leitbild (siehe Konzepte) gelebt werden.

Die Schüler sollen in der Betreuungszeit Schule besonders positiv erleben, sich entspannen können und Bewegungsmöglichkeiten erhalten.

Die Schwerpunkte der Arbeit in den Betreuungsgruppen liegen für uns darüber hinaus in folgenden Bereichen:

  Sozialkompetenz:    -         Einüben und Einhalten von Regeln und Absprachen

  -         Toleranz

  -         Rücksichtnahme

  -         Erprobung von Konfliktlösungsstrategien

 

  Kommunikationsfähigkeit:

                                       -         Gesprächsregeln einhalten

  -         Wünsche und Gefühle mitteilen

      

  Kreativität und Fantasie: - Raum zum Freien Spiel

  -         Ausprobieren mit verschiedensten Materialien

  -         Geschichten hören und lesen

 

  Selbsterfahrung:       -        Entdecken von Stärken und Schwächen, Begabungen                          

                                         -        Körperbewusstsein durch vielfältige freie und angeleitete Bewegung schulen

 

   Angebote:

An allen Tagen sollen feste Rituale gelten, z.B. zur Begrüßung, zum Abschied. Diese sollen von den Betreuungskräften verabredet werden.

In den festen Gruppen ist die jeweilige Pädagogische Mitarbeiterin  selbst für zielführende Inhalte verantwortlich und wählt geeignete Inhalte aus.

An den Wahltagen soll es folgende Angebote geben:

-         Entspannung

-         Musik

-         Bewegung

-         Antolin (lesen)

 

Je nach Akzeptanz bei den Kindern können diese Angebote variieren.

Den Pädagogischen Mitarbeiterinnen stehen Materialien zur Verfügung, die sie in Abstimmung untereinander und mit der Schule anschaffen dürfen. Verbrauchsmaterial wird von den Eltern bezahlt. Dazu wird ein halbjährlicher Beitrag eingesammelt.

 

   Umsetzung des Betreuungskonzepts

Für eine gelungene Umsetzung des Konzepts ist es wichtig, dass die Pädagogischen Mitarbeiter sich untereinander und mit den Lehrern absprechen. Dieser Austausch sollte kontinuierlich stattfinden und darüber hinaus in regelmäßigen Dienstbesprechungen mit der Schulleitung oder anderen wichtigen beteiligten Personen.

 

  Aufgaben der Pädagogischen Mitarbeiter:

 

- Erfüllen der Aufsichtspflicht

- Übernahme der Gesamtverantwortung für die Gruppe

- positives Vorbild für die Kinder sein

- zielorientierte Beschäftigungsmöglichkeiten für die Kinder anbieten

- Erkennen individueller Stärken und Defizite der Kinder und entsprechende Angebote

- Förderung des Gruppengefühls

- Zusammenarbeit mit den beteiligten Personen (Lehrern, Eltern, PM)

- Weiterentwicklung des Konzepts

 

   Und was wir nicht (sein) wollen:

 

- Betreuung ist kein Kinderparkplatz! Eine vorübergehende Teilnahme ist genauso wenig möglich wie unregelmäßige Teilnahme.

- Betreuung ist weder Hausaufgabenhilfe noch Nachhilfeunterricht