INTEGRATIONSKLASSE

Zu Beginn des Schuljahres 1999/2000 wurde an unserer Schule eine Integrationsklasse im 1. Jahrgang eingerichtet.

Der Schule lag ein Antrag der Eltern eines behinderten Jungen aus unserem Einzugsgebiet vor, der auch schon im örtlichen Kindergarten integrativ betreut worden war.

Die Entscheidungsfindung, ob die Gesamtkonferenz der Einrichtung der Integrationsklasse zustimmen wollte der nicht, war langwierig und schwierig. Für die integrative Beschulung standen und stehen nur 5 Sonderschullehrerstunden zur Verfügung. Da die Schüler aber wegen der Vollen Halbtagsschule täglich 5 Schulstunden in der Schule verbringen, blieben 20 Stunden, in denen unser I-Kind keine Einzelförderung erhalten kann.

Letztlich entschlossen wir uns, die I-Klasse einzurichten.

Zweimal pro Woche kommt die Sonderschulkollegin für 2 bzw. 3 Stunden in die Klasse und fördert und betreut unser I-Kind entweder im Klassenverband oder auch in der Einzelförderung. Durch günstige Stundenplangestaltung bin ich selbst als Klassenlehrerin in einer Reihe weiterer Stunden als Doppelbesetzung in der Klasse, wovon unser I-Kind auch profitiert.

Als sehr günstig in Bezug auf die soziale Integration hat sich erwiesen, dass der Schüler gemeinsam mit Kindern aus seiner Kindergartengruppe eingeschult wurde.

Weitere günstige Faktoren führten dazu, dass wir heute sagen können, dass die Entscheidung, die Integrationsklasse auch unter den gegebenen relativ schlechten Rahmenbedingungen einzuführen, richtig war.

Im Schuljahr 2002/2003 verließ der Schüler die Schule. Seitdem haben wir keine Integrationsklasse mehr.

Seit dem Schuljahr 2003/2004 nimmt die Burgbergschule Katlenburg am Regionalen Integrationskonzept (RIK) teil.