Beratungskonzept der Burgbergschule                                                             Stand 2010

 

Beratung ist eine der Hauptaufgaben der Grundschule bzw. der Lehrkräfte, neben ihrer unterrichtlichen Tätigkeit. Sie findet an der Burgbergschule im Gespräch mit den Schülern, im Austausch mit KollegInnen und der Schulleitung, mit den Eltern beim gemeinsamen Elternabend oder im vertraulichen Elterngespräch statt.

Beratung geschieht ebenso in Pausengesprächen wie in Dienstversammlungen, Fach-, Klassen-, und Gesamtkonferenzen sowie gemeinsamen Fortbildungen

Sie dient der Weitergabe und dem Austausch von Informationen, vorrangig um Situationen und Bedingungen zu klären, Missverständnissen vorzubeugen oder diese zu beseitigen. Letztendlich ist ihr Ziel die Verbesserung der Situation, insbesondere im Hinblick auf vorangegangene Problematiken jeglicher Art, so, wie diese zu unserem Schulalltag gehören.

In diesem Sinne sind die KollegInnen an unserer Schule BeraterInnen, die in o.g. Situationen alltäglich beratend tätig sind.

Beratungslehrer

Die Burgbergschule hat durch den Einsatz des Beratungslehrers die Möglichkeit zusätzlich beratend tätig zu sein. Beratung beruht hier grundsätzlich auf den folgenden Prinzipien:

1.      Beratung ist ein Angebot, das Schüler, Lehrer und alle Eltern in Anspruch nehmen können. Jedem Beteiligten steht es aber auch frei, Beratung abzulehnen oder abzubrechen.

2.      Der Berater schützt das Privatgeheimnis des Ratsuchenden. Vertrauliche Informationen werden nur mit dessen Einverständnis oder auf dessen Wunsch hin weitergegeben.

3.      Der Beratungslehrer ist bemüht, einen Problemlösungsprozess in Gang zu bringen (wenn möglich), in  dem der/die Ratsuchende nicht  vorrangig Ratschläge und Empfehlungen erhält, sondern in dessen Verlauf er selbst aktiv am Lösungsprozess teilnimmt und nicht erwartet, dass sein Problem für ihn /sie gelöst wird.

Der Beratungslehrer bietet derzeit eine Beratungsstunde in der Unterrichtszeit an. In dieser Stunde kann er Kolleginnen in den Unterricht begleiten, Kinder gezielt beobachten, Notizen machen, Hinweise geben, im Unterricht unterstützen. Eventuell kann bei Fragen des Jahrgangsstufenwechsels  auch ein Intelligenztest (CFT 1) durchgeführt werden. Anschließend können Informationen ausgetauscht bzw. im gemeinsamen Elterngespräch weitergegeben werden .

Bei Bedarf wird diese Stunde am Unterrichtsvormittag auch für eine Kleingruppe im Förderbereich „Soziales Lernen“ genutzt. Hier werden Kinder , die Auffälligkeiten in ihrem Sozialverhalten zeigen, in einer kleinen Gruppe (ca 4 Schüler) über einen längeren Zeitraum  betreut und gefördert. Übungen zum Sozialen Lernen finden (parallel zum Unterricht) ebenso statt wie einfache Spiele und Anleitungen zur sinnvollen Beschäftigung.

An einem Tag in der Woche wird durch den Beratungslehrer eine Elternsprechstunde angeboten. In dieser Stunde ist es möglich, in einem vertraulichen Gespräch Dinge anzusprechen, die die Eltern eines betreffenden Kindes zunächst erst oder weiterhin nur mit einer unabhängigen Person bereden möchten. Hieraus kann auch ein Kontakt zum Klassenlehrer entstehen, wenn dieses ausdrücklich gewünscht wird.

In dieser Stunde ist es für die KollegInnen der Burgbergschule ebenfalls möglich, mit dem Beratungslehrer eine weitere, unabhänige Person zu einem Elterngespräch zu bitten, die das Gespräch neutral begleitet oder evtl. vermittelnd in das Gespräch eingreift.

Der Beratungslehrer ist außerdem an der Untersuchung der möglicherweise einzuschulenden „Kann-Kinder“ sowie, wenn gewünscht, an den sich anschließenden Beratungsgesprächen mit den Eltern beteiligt.

Eltern werden bei der Einschulung durch Ausgabe eines Faltblattes oder durch die Klassenlehrer sowie im Internet(Homepage)auf dieses zusätzliche Beratungsangebot aufmerksam gemacht.